Machbarkeitswahn oder Sicherheit für die Eltern und das Kind?

Im Mai kommt ein neuer Ungeborenen-Test auf den Markt. Ist die Aufregung darüber gerechtfertigt?
Ein neuer Test ermöglicht eine risikolose frühe Diagnose der Trisomie 21 und wird nach Meinung von Experten dazu führen, dass fast keine Kinder mehr mit Down-Syndrom geboren werden.
Mit einem Videobeitrag zum Thema von etwa 7 Minuten Länge.

Weitere Links auf der Seite:
Pränataldiagnostik – der große Umbruch
nano spezial (7:05 min)
Neuer Pränatal-Test auf Downsyndrom Ethiker fürchten neue Form der Eugenik.
Von Patrick Hünerfeld.
SWR2 Impuls vom 30.01.2012 (5:45 min)
Kleo-Petra Was eine junge Frau mit Down Syndrom denkt und fühlt. Von Christiane Schütze.
SWR2 Leben vom 17.01.2011. (25:02 min)

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Ein Kommentar in Chrismon.de
Pränataldiagnostik: Im Mai kommt ein neuer Ungeborenen-Test auf den Markt. Ist die Aufregung darüber gerechtfertigt?

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Protestantismus = Wohlfahrts- und Wohlfühlorganisation und damit ein ökumenischer Holzweg?

Foto von (Marcin Szala)

„Life and work” und „Faith and order” waren die großen Begegnungsräume zwischen den Partnern der Ökumene. Dabei galt lange: bei „Life and work” kein Problem, hier handeln wir gemeinsam -  bei „Faith and order” zeigen sich die Differenzen, hier trennen wir uns.

„Heute ist dieses Losungswort gleichsam auf den Kopf gestellt.” diese Position vertritt Gernot Facius in einem Leitartikel in der Welt.

„Liberalisierung der Sexualmoral, Feminismus, Frauen in kirchlichen Ämtern, Zugeständnisse in der Bioethik. Für den Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller wäre das ein “ökumenischer Holzweg”, der in Selbstsäkularisierung endet.”
Weil der Protestantismus nur noch  Wohlfahrts- und Wohlfühlorganisation ist?

Zum Artikel in der Welt …

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„Wir könnten unsterblich sein” – Aber wollten Sie das auch?

    „Die Molekularbiologin Elizabeth Blackburn über die Grenzen des menschlichen Lebens, über Gene, die einen uralt werden lassen – und einen Weg, die Lebensdauer vorherzusagen.
Heute hinterfragen Naturwissenschaftler, ob es wirklich unausweichlich ist, dass wir körperlich und geistig verfallen.”

Wieder ein Sieg der Medizin über die Menschlichkeit, oder nur Angst der Theologen vor dem Verlust ihres Arbeitsfeldes?

Zum Artikel bei zeit-online …

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Wann ist ein Mensch tot?

DIE ZEIT, 4.4.2012 Nr. 15 vom Christian Schüle

Es scheint eine neue Diskussion über den Hirntod als Kriterium für den Tod des Menschen und die Möglichkeit zur Organentnahme zu geben.
Die Zeit stellt die Argumente und die Hintergründe dar.
Zum Artikel als pdf-Datei …

So etwas wie ein vorläufiges Fazit findet sich am Ende der Seite 5 des Artikels.

„Ethische, juristische und politische Erwägungen unterliegen dem Geist der Zeit, der oft genug Zeitgeist ist. Im Gegensatz zu früher kennt der Zeitgeist heute kein Schicksal mehr. Schicksalsdenken bestünde darin, ein völlig sinnloses Ereignis wie den schrecklichen Autounfall der Frau als sinnmachend zu begreifen, eben weil es dem Leben widerfährt. »Ich halte es für ausgeschlossen, dass heute ein Todesbegriff nach holistischem Weltbild wie zu Zeiten Goethes wiederhol- oder gar durchsetzbar wäre«, meint der emeritierte Bonner Strafrechtler und Rechtsphilosoph Günther Jakobs. »Wenn Rechtsbegriffe verstanden werden und handlungsleitend sein sollen, können sie sich gegen den Geist der Zeit auf Dauer nicht stemmen.«

Ein neuer Todesbegriff würde sich erst dann herausbilden, wenn sich der Geist der Zeit umkehrt. Der ist aber nach Lage der Dinge auf ein glückseliges, schmerzfreies, stets reparables Leben ausgerichtet – im Sinne eines pragmatischen Materialismus, des »corriger la fortune« und einer Unterscheidung in entweder Glück oder Pech. Wer ein Organ erhält, heißt das im Umkehrschluss, erhält damit das Glück, sein Unglück zu beenden.

Der Hirntod fungiert als Rechtsbegriff dieser Transplantations-Metaphysik, deren höchste Wertsetzungen freilich auch Forschungsinteresse, Ärztekunst und letztlich die Ökonomisierung des Menschlichen sind. Und doch ist der Hirntod weit mehr: die Grundlage einer Ethik der Solidarität, indem durch das geschenkte Organ Sinn im Tod entsteht – ein »Akt der Liebe«, wie Papst Benedikt XVI. Entnahme und Spende lebender Organe nennt. Ist das nicht der neue Zauber in einer entzauberten Welt, die zwar das Heilige einbüßt, aber an Mitmenschlichkeit gewinnt?”

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Ratgeber Patientenverfügung

„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden“ (Psalm 90,12).

Wir alle müssen eines Tages sterben und können nicht vorhersehen, was uns erwartet. „Klug werden“ – wie es der Psalmenbeter ausdrückt – das kann auch heißen, den Gedanken an den eigenen Tod und unsere Endlichkeit zuzulassen und Klarheit zu gewinnen, über die eigenen Wünsche und Vorstellungen.„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden“ (Psalm 90,12).

Zur Downloadseite auf Diakonie.de …

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„Besser offene Barbarei als heimliche Sterbehilfe”

   Mobile Sterbehilfe in den Niederlanden.

In den Niederlanden sind seit März 2012 professionelle Sterbehilfe-Teams unterwegs. Sie ebnen Schwerstkranken und Lebensmüden den Weg ins Jenseits. Kritiker wettern gegen eine Kommerzialisierung des Todes – und fürchten einen fließenden Übergang von Lebenskrise zu Lebensende.

„Besser offene Barbarei als heimliche Sterbehilfe”
Ist das wirklich die Alternative?

Zum Artikel bei spiegel-online …

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Bundestag bringt Organspendereform auf den Weg

Bundestag berät neues Transplantationsgesetz
Die erste Debatte über die sogenannte Entscheidungslösung war von fraktionsübergreifender Einigkeit geprägt. Transplantationsmediziner fürchten unterdessen, dass die freiwillige Erklärung zu kurz greift. Sie plädieren für eine Widerspruchsregelung.
Video der Sueddeutschen Zeitung … 2’41”

Patienten hoffen auf Organspende
Bundesweit warten mehr als 12.000 Patienten auf eine Organspende, nur wenige haben Glück.
Video der Sueddeutschen Zeitung … 3’00′

Soll mein Herz in einem fremden Körper schlagen?

  • Wer fragt künftig welche Informationen ab?
  • Muss ich den Brief beantworten?
  • Wo werden meine Antworten hinterlegt?
  • Welche Organe können gespendet werden?
  • Wann genau werden Organe entnommen?
  • Wer entscheidet über die Zuteilung von Spenderorganen?
  • Wie wird sich das neue Gesetz auf die Organspende-Bereitschaft auswirken?
  • Ändert sich etwas für Lebendspender?

Bericht in der Sueddeutschen Zeitung …

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Why should the baby live?

Forscher fordern Tötung von Neugeborenen

Eltern soll es erlaubt werden, ihr Baby umbringen zu lassen – dafür plädieren zwei Wissenschaftler. Ihre Begründung: Kindsmord sei auch nichts anderes als eine Abtreibung.Babys seien noch keine „wirklichen Personen“, sondern nur „mögliche Personen“

Kommt bald die Argumentation: Alte oder Demenzkranke seien keine “bewussten Personen” mehr, sondern nur noch “unmögliche Personen”?

Zum Artikel in online focus … 
Zur englischen Originalquelle als pdf …

Abstract
Abortion is largely accepted even for reasons that do not have anything to do with the fetus’ health. By showing that (1) both fetuses and newborns do not have the same moral status as actual persons, (2) the fact that both are potential persons is morally irrelevant and (3) adoption is not always in the best interest of actual people, the authors argue that what we call ‘after-birth abortion’ (killing a newborn) should be permissible in all the cases where abortion is, including cases where the newborn is not disabled.

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Vom Glück, zu Hause sterben zu dürfen

Palliativmedizin für Kinder

Ein 13-jähriges Mädchen verliert den Kampf gegen den Krebs. Will man das sehen? Ja. Max Kronawitters neuer Dokumentarfilm “Noch einmal Sommer für Wenke” erzählt von Liebe, Würde und einer außergewöhnlichen Familie.

Zum Bericht in der SUEDDEUTSCHEN …

Zum Video in das Erste Mediathek …

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Organspende und ihre Kritiker

 

Organspende. Noch Fragen, bitte?
von Fabian Maysenhölder in ntv vom 03.03.2012

Die Neuregelungen in Sachen Organspende sollen dazu führen, dass mehr Menschen einer Entnahme ihrer Organe nach dem Tod zustimmen. Dazu muss man sich kritisch mit dem Thema beschäftigen. Es gibt in den Augen der Kritiker Gründe, die gegen eine Spende sprechen. Bei genauerer Betrachtung sind sie jedoch – aus wissenschaftlicher Sicht – hinfällig.

Anfragen

  • Hirn tot – Mensch tot?
  • Narkotika und Muskelrelaxan für Tote?
  • Entstellter Leichnam nach Organspende?

Zum Artikel …

Patienten-Infos zur Neuregelung

  • Wie soll der Weg zu mehr Organen geebnet werden?
  • Wird Druck zur Organspende ausgeübt?
  • Wie soll man seine Entscheidung dokumentieren?
  • Wann soll es losgehen?
  • Wie viele Organe werden gespendet?
  • Welche Organe können gespendet werden?
  • Wird eine Organspende bezahlt?
  • Was ist die Voraussetzung für eine Organspende?

Zum Artikel …

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